Coronakrise: Welche Branchen konnten profitieren?

Coronakrise: Welche Branchen konnten profitieren?

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Die Corona-Krise hat den Menschen viel abverlangt und alle Bereiche des Lebens beeinflusst. Auch die Wirtschaft bekam dies zu spüren. Die Umsätze gingen zurück und einige Unternehmen mussten schließen. Es gibt jedoch auch Branchen, die von der Corona-Zeit profitieren konnten. Insbesondere systemrelevante Unternehmen konnten ihre Umsätze steigern, während sie die Bevölkerung mit lebensnotwenigen Waren versorgten. Es entstanden jedoch auch viele neue Ideen und Geschäftsfelder. Manche Unternehmen und Branchen könnte man als Gewinner wider Willen bezeichnen. Es sollte nicht darum gehen, sich an der Not der Menschen zu bereichern; vielmehr haben bestimmte Branchen dazu beigetragen, das Leben der Menschen während dieser schwierigen Zeit erleichterten.

Online-Handel

Die Geschäfte in den Städten und der stationäre Handel waren während der Corona-Zeit für mehrere Monate geschlossen. Dies hat Spuren hinterlassen, vor allem die Modebranche litt darunter. Da auch Feste und Feiern wegfielen, hatte die Bevölkerung zudem nur wenig Anlass neue Kleidung zu kaufen. Kleidung und andere Waren wurden online gekauft, für zahlreiche Produkte war das Internet die einzige Bezugsquelle. Generell verbrachten die Menschen während der Krise mehr Zeit zuhause und bestellten die benötigten Waren häufiger online. Onlineshops konnten ihre Umsätze dadurch enorm steigern.

Lebensmittelmärkte und Drogerien

Lebensmittelmärkte und Drogerien blieben auch während der Krise geöffnet, denn sie galten als systemrelevant. Auch hier stiegen die Umsätze enorm an, die Menschen waren verunsichert und neigten zu Hamsterkäufen. Da Restaurants, Kantinen und Cafés geschlossen waren, wurde zudem vermehrt zuhause gekocht. Auch der Lebensmittelversand und Lieferdienste konnten ihre Umsätze steigern. Viele Supermärkte bieten die Lieferung von Lebensmitteln bis zur Haustür an. Des Weiteren erhielten Kochboxen mit frischen Zutaten viel Zuspruch und der Service wurde während der letzten 2,5 Jahre gern in Anspruch genommen. Takeaway-Service war auch während des Lockdowns erlaubt und fand viel Zuspruch. Vor allem konnten aber Essenskuriere und -lieferdienste ihre Umsätze steigern.

Logistikunternehmen und Lieferdienste

Die steigende Nachfrage nach dem Online-Handel wirkte sich positiv auf die Logistikbranche aus. Logistik-Konzerne liefern die Waren und profitieren von steigenden Umsätzen. Nicht nur Essenslieferdienste wurden vermehrt in Anspruch genommen, auch Blumen- und Geschenkversand. Durch die vielen Online-Bestellungen von Produkten aus allen Lebensbereichen hatten Paketdienste Hochkonjunktur. Zudem verbrachte die Bevölkerung mehr Zeit zuhause und versendete häufiger Pakete. Post- und Paketzusteller konnten dadurch die Umsätze extrem steigern.

Software und mobile Geräte

Während der Krise wurde vermehrt im Homeoffice gearbeitet, Meetings wurden auf ein Minium reduziert oder fanden ausschließlich online statt. Videodienste, Tools für Teammeetings und andere Software für die bestmögliche Vernetzung waren besonders gefragt. Doch auch Hardware, wie Laptop, Drucker und Headset für die Ausrüstung des Homeoffice erlebten einen Boom. Wichtig für effizientes Arbeiten ist jedoch auch, dass die IT reibungslos funktioniert. Mit einem kompetentem IT Service in Hamburg und Umgebung erhalten Unternehmen eine unkomplizierte All-in-One-Lösung für ihren gesamten IT-Bereich.

Baumärkte

Zu Beginn der Krise galten Baumärkte noch als systemrelevant und konnten ihre Umsätze vervielfachen. Da Reisen und Ausflüge nur eingeschränkt und zeitweise gar nicht möglich waren, nutzen viele Menschen die Gelegenheit, das traute Heim zu verschönern. In den ersten Monaten der Corona-Krise profitieren die Möbelindustrie und Baumärkte daher stark. Jedoch flachte der Trend im Jahr 2021 ab, denn ab diesem Zeitpunkt mussten Baumärkte ebenfalls schließen.

Fahrrad und E-Bike
Mit dem Frühjahr 2020 nahm die Zahl der Fahrradfahrer ständig zu. Zwar waren schon vor der Corona-Krise mehr Fahrradfahrer zu beobachten, doch mit Corona wurde der Fahrradboom zusätzlich verstärkt. Die hohe Nachfrage nach bestimmten Fahrradmodellen und E-Bikes war eine Zeit lang kaum noch zu bedienen. Auch die geschlossenen Fitnessstudios trugen dazu bei, dass viele Menschen auf das Fahrrad umstiegen. Auch bei Sätteln, Bremsscheiben und anderen Fahrradteilen stieg die Nachfrage sprunghaft an. Sowohl bei Fahrrädern und Ersatzteilen kam es zu Lieferengpässen. Der Fahrradboom hält aktuell weiterhin an. Allerdings werden auch die Preise für die Zweiräder ansteigen.

Von

@:Heist Convention Redaktion